Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini: Psychoanalytiker in Berlin und Hamburg

Psychoanalyse versucht alte Wendungen aufzulösen und so für Zukunft zu öffnen.

Überkommene Erfahrungen können in Fleisch und Blut übergehen und hartnäckig die Anforderungen der Gegenwart abblitzen lassen (Symptome). Das macht dann noch mehr und zu viel Leid.

Verhärtete Strukturen im Realen des Körpers, in den Vorstellungen und Einbildungen und in der Art zu sprechen und zu denken machen sich bemerkbar, wenn es gelingt, Spielraum zu den Erwartungen von wem auch immer, der rationalistischen Zielgerichtetheit, Effektivität und Perfektion herzustellen. Das kann in der Psychoanalyse gelingen. Sie ist dabei nicht selber wieder auf pro Sitzung bewusst intendierte Ziele und Effekte gerichtet. Sie ist deshalb auch keine Behandlung im Sinne der Medizin oder der Heilpraktik. Das psychoanalytische Setting setzt auf Entkoppelung der gewohnten Verbindungen.

Sondern: Es wird etwas gelockert. Mit dieser Lockerung geht’s ins alltägliche Leben. So kann sich in Kombination Anderes oder Altes neu bilden.

Honorare für die Arbeit werden ausgehandelt, abhängig von den individuellen Möglichkeiten, ebenso die Häufigkeit von Sitzungen oder deren Zeitrahmen.