
In den BDK-Mitteilungen 3/12 vom 23. Juli 2012 ist unter anderem erschienen:
Wolfgang Legler: Hans Meyers zum 100. Geburtstag, S. 4-7.
Auf diesen Beitrag hat Karl-Josef Pazzini eine Replik verfasst, die auch an die BDK-Mitteilungen geschickt wurde.
Sie finden den Text unter folgendem Link:
Ad „Hans Meyers zum 100. Geburtstag“
Autor: Nemitz2018
Herr im eigenen Haus

Zwischen Architektur und Psychoanalyse.
Sexualität, Phantasmen, Körper
Herausgegeben von Insa Härtel, Olaf Knellessen, und Helge Mooshammer
Zürich: Park Books 2012
Architektur und Psychoanalyse – nur auf den ersten Blick haben diese zwei eminenten Bereiche wenig miteinander zu tun. Schon beim zweiten Nachdenken gewinnt man die Erkenntnis, dass es naheliegende Berührungspunkte zwischen ihnen gibt, geben muss – auch wenn in der deutschsprachigen Literatur auffallend wenig darüber zu finden ist. Seit Alexander Mitscherlichs vielzitiertem Buch Die Unwirtlichkeit unserer Städte(1965) wurden die Verbindungen von psychoanalytischer Seite nur vereinzelt weiterverfolgt, und auch seitens der Architektur(theorie) waren Brückenschläge eher selten.
Das vorliegende Buch will daher den Austausch zwischen den beiden Disziplinen ausbauen und vertiefen. Dabei wurden die Herausgeber durch ein Symposium, welches das Psychoanalytische Seminar Zürich zusammen mit der Zeitschrift Hochparterre unter dem Titel Transparenz und Intimitätveranstaltet hat, ermutigt, das Thema «Architektur und Psychoanalyse» in einem nun erweiterten Rahmen weiterzuverfolgen. So wurden auch Autorinnen und Autoren aus dem angelsächsischen Raum einbezogen, wo die Diskussion deutlich breiter geführt wird. Zwischen die Texte eingestreut sind künstlerische Inserts des Künstlerkollektivs BirdA, von Valie Export und von Marjetica Potrc.
Darin Pazzini: Herr im eigenen Haus. S. 84 – 97
Psychoanalysieren als Arbeitsstörung (Pazzini 2012)
2012Psychoanalysieren-als-Arbeitsstörung

Arbeit in der Psychoanalyse
Klinische und kulturtheoretische Beiträge
,,Das Verhältnis von Arbeit und Psychoanalyse ist seit jeher problematisch. Einerseits hat die psychoanalytische Theorie eine explizite Beschäftigung auch mit ihrer eigenen Arbeit häufig ausgespart – andererseits haben Gesellschaftsanalysen der Psychoanalyse ihren vermeintlich fehlenden Arbeitsbegriff angelastet. Anschließende Vermittlungsversuche von Psychoanalyse und Sozialtheorien sind gescheitert.
Jenseits solch prekärer Vermittlungsfiguren vereint dieser Band klinische und kulturtheoretische Beiträge, die sich u.a. mit Arbeit in der Kur, mit Trauer- und Witzarbeit, mit der ökonomisch-politischen Auffassung von Arbeit sowie mit Kulturarbeit auseinandersetzen.“ (Buchbeschreibung online unter: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1577-7/arbeit-in-der-psychoanalyse)
Psychoanalysieren als Arbeitsstörung. In: Tuschling, Anna; Porath, Erik (Hg.): Arbeit in der Psychoanalyse. Klinische und kulturtheoretische Beiträge. Bielefeld: transcript (2012), 91 – 110.
Lehren ist auch übertragen (Pazzini 2012)
2012Lehren-ist-auch-übertragen

Lehren ist auch Übertragung. In: Koller, Hans-Christoph; Reichenbach, Roland; Ricken, Norbert: Philosophie des Lehrens. Paderborn: Schöningh 2012, 103 – 115
Eine gewisse Gewalt des Imaginären- Richters Betty (Pazzini 2012)
2012Eine-gewisse-Gewalt-des-Imaginären-Richters-Betty

Eine gewisse Gewalt des Imaginären – Über Gerhard Richters „Betty“ (1977) | Teil 1. (2012) In: zkmb – onlineZeitschrift Kunst Medien Bildung, Text im Diskurs, www.zkmb.de/index.php?id=122; Zugriff: 27.07.12
Übertragung und die Grenzen des Individuums.
In: André Michels, Susanne Gottlob, Bernhard Schwaiger (Hg.): Norm, Normalität, Gesetz. Reihe: Klinik der Psychoanalyse. hg. von André Michels, Peter Müller, Claus-Dieter Rath. Wien, Berlin: Turia + Kant (2012), S. 111 – 127

Die Reihe »Klinik der Psychoanalyse« führt das frühere »Jahrbuch für klinische Psychoanalyse« in veränderter Form fort. Der erste Band widmet sich der Normativität:
Die Psychoanalyse begegnet einer Vielfalt an Normen und Gesetzen, die als klinische, wissenschaftliche, soziale Ansprüche an sie herangetragen werden. Wegweisend für Theorie und Praxis der Psychoanalyse ist dabei immer noch die von Freud vollzogene Überwindung der Grenze zwischen dem Normalen und Pathologischen.
Vor welche Herausforderungen, angesichts der Kräfte der Normalisierung, sieht sich die Psychoanalyse heute gestellt?
Mit Beiträgen von: C. Burckas, G. Canguilhem, S. Gottlob, A. Hamad, C. Kläui, L. Laufer, A. Michels, K.-J. Pazzini, C.-D. Rath, É. Roudinesco, B. Schwaiger, J.-R. Seba, Ch. Tholen, A. Tuschling, R. Warshawsky, P. Widmer.
Hier finden Sie Inhaltsverzeichnis und Vorwort zum Sammelband.
Übertragung ist übersetzen (Pazzini 2011)
2011Übertragung-bearbeiten-ist-übersetzen
Übertragung bearbeiten ist übersetzen. In: Heinze, Martin; Loch-Falge, Joachim; Offe, Sabine: ÜberSetzungen. Verstehen und Missverstehen in Psychiatrie und Kulturtheorie. Berlin: Parados (2011), S: 85-99
Die Universität unter den Bedingungen von Passform und Anschlussfähigkeit (Pazzini 2011)
2011Die-Universität-unter-den-Bedingungen-von-Passform-und-Anschlussfähigkeit

Die Universität unter den Bedingungen von Passform und Anschlussfähigkeit. In: Lohmann, Ingrid; Mielich, Sinah; Muhl, Florian; Pazzini, Karl-Josef; Rieger, Laura; Wilhelm, Eva (Hg.): Schöne neue Bildung? Zur Kritik der Universität der Gegenwart. Bielefeld: transkript (2011), S. 23-32
Neuerscheinung Kunst und Kulturwissenschaft

Doris Schuhmacher-Chilla, Nadia Ismail, Elke Kania (Hgg.)
Image und Imagination
Transformationen der Sichtbarkeit in der bildenden Kunst
(Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart, herausgegeben von Doris Schuhmacher-Chilla, Bd. 4)
1. Auflage 2011, 340 Seiten mit 30 farbigen und 85 schwarzweißen Abb.,
Broschur 14 x 21 cm, ISBN 978-3-89896-442-5, 27,50 Euro, 47,00 sFr
Bestellungen werden vom Verlag zur Auslieferung unmittelbar nach Erscheinen vorgemerkt
Image erfordert Imagination Erst durch Imagination entstehen Bilder. Weiterlesen
ÜberSetzungen (Pazzini 2011)

Heinze, Martin; Loch-Falge, Joachim, Offe, Sabine (Hg.): ÜberSetzungen. Verstehen und Missverstehen in Psychiatrie und Kulturtheorie. Berlin: Parados (2011)
Darin Pazzini, Karl-Josef: Übertragung bearbeiten ist übersetzen, S. 85 – 99.
Übersetzen ist immer ein Risiko. Wer über-setzt, von einem Ufer ans andere, von einer Sprache in die andere, von einer akademischen Disziplin in eine andere, läuft Gefahr, unterzugehen, sich nicht verständlich machen zu können, etwas misszuverstehen. In den Texten dieses Bandes geht es um dieses Risiko. Sie führen vor, wie in der Praxis und Theorie von Psychiatrie, Psychoanalyse, Philosophie und Kulturwissenschaft, wie zwischen Subjekten, Disziplinen und Kulturen im Übersetzen Sinn erzeugt, gedeutet, verändert und verfehlt wird. Nur solche Arbeit entlang der individuellen und gesellschaftlichen Grenzen von Verstehen und Missverstehen macht diese Grenzen erkennbar und verschiebt und erweitert sie – vielleicht – im Übersetzen.
Weitere Informationen zu diesem Band finden Sie auf der Seite von PARODOS.