Übertragung. Freuds Ahnung einer notwendig veränderten Sicht aufs individuelle Subjekt.

In: Ahrbeck, Bernd; Dörr, Margret; Gstach, Johannes (Hg.): Strukturwandel der Seele. Modernisierungsprozesse und pädagogische Antworten. Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik21. Gießen: psychosozial-verlag 2013, S. 122 – 140

Die Geschichte des Menschen und seiner sozialen Lebensformen unterliegt einem anhaltenden Prozess der Veränderung. Doch wie tief greift der gesellschaftliche Wandel in die Psyche des Menschen ein? Ist die psychische Grundstruktur zeitlos oder wandelt sie sich unter dem Einfluss veränderter sozialer Verhältnisse?
Für pädagogische Zielsetzungen und die Gestaltung des Erziehungsprozesses sind diese Fragen von hoher Bedeutung. Welche Auffassung wird den psychischen und sozialen Entwicklungsbedürfnissen von Kindern am besten gerecht, welche droht, ihrer Entwicklung zu schaden? Die Autorinnen und Autoren untersuchen diesen Themenkomplex vor dem Hintergrund psychoanalytisch-pädagogischer Sichtweisen.
Mit Beiträgen von Bernd Ahrbeck, Josef-Christian Aigner, Günther Bittner, Rolf Göppel, Hannes Kastner, Peter Kastner, Christian Niemeyer, Cornelia Obereder, Karl-Josef Pazzini und Thomas Ziehe
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Quelques expériences au sujet de la formation de l’analyste en Allemagne (Pazzini 2013)

In: Chemama, Roland; Hoffmann, Christian (Hg.): Pratique psychanalytique et politique
Paris: Hermann 2013, S.343-350
ISBN 9782705684495
Den vollständigen Beitrag von Karl-Josef Pazzini  finden Sie hier als pdf 
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Les textes réunis dans cet ouvrage interrogent la psychanalyse sur quelques-unes des questions qui sont aujourd’hui, pour elle, les plus décisives. Ces questions peuvent sembler internes : qu’en est-il du savoir analytique, de la recherche, de la transmission ? Quel statut donner à la psychanalyse didactique, au contrôle, à l’enseignement, aux institutions ?
L’une d’elles pourtant laisse immédiatement voir son lien avec le politique. C’est celle de la formation, qui a suscité durant les deux dernières décennies l’attention, parfois mal inspirée, des pouvoirs publics. Cela nous rappelle que le développement de la psychanalyse n’est pas possible dans toutes les conditions. Il ne l’était pas sous le pouvoir nazi (cet ouvrage reprend les textes d’un congrès qui eut lieu à Berlin en mai 2010). Mais l’est-il davantage lorsque certaines formes du néo-libéralisme transforment le sujet en un objet calculable, et utilisable aux fins des besoins économiques ?

 

»Eis vom Nordpol in Venedig – Notizen zu Tavares Strachan« (Pazzini 2013)

 
OffMuseum
Ein Beitrag zum Ausstellungsprojekt des Bielefelder Kunstvereins „Museum Off Museum“
»Das Museum ist ein Ort der Artikulation, von hier gehen Geschichten aus, sozusagen die Couch des Kunstbetriebs. Dabei ist klar: Nicht jeder, der sich auf die Couch legt und spricht, macht eine Analyse, kommt in eine Produktion, die Vergangenheit schafft. Museen können an der Produktion von Vergangenheit beteiligt sein, indem sie konservieren. Der Vorgang des Konservierens ist die Voraussetzung im Museum Vergangenheit zu schaffen. Vergangen ist aber nur etwas, das eine Grenze gemeinsam hat mit der Gegenwart und Zukunft, nicht mehr in der Gegenwart rumgeistert, um dort alte Ansprüche zu erfüllen oder für Verletzungen neue Verantwortliche zu finden. […]«
Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

Neuerscheinung Reihe »Psychoanalyse« (Pazzini 2012)

Anna Tuschling, Erik Porath (Hg.)
Arbeit in der Psychoanalyse
Klinische und kulturtheoretische Beiträge

Das Verhältnis von Arbeit und Psychoanalyse ist seit jeher problematisch. Einerseits hat die psychoanalytische Theorie eine explizite Beschäftigung auch mit ihrer eigenen Arbeit häufig ausgespart – andererseits haben Gesellschaftsanalysen der Psychoanalyse ihren vermeintlich fehlenden Arbeitsbegriff angelastet. Anschließende Vermittlungsversuche von Psychoanalyse und Sozialtheorien sind gescheitert.
Jenseits solch prekärer Vermittlungsfiguren vereint dieser Band klinische und kulturtheoretische Beiträge, die sich u.a. mit Arbeit in der Kur, mit Trauer- und Witzarbeit, mit der ökonomisch-politischen Auffassung von Arbeit sowie mit Kulturarbeit auseinandersetzen.
transcript Verlag
Mai 2012, 220 S., kart., 25,80 €
ISBN 978-3-8376-1577-7
Reihe Psychoanalyse
Darin: Pazzini, Karl-Josef: Psychoanalyse als Arbeitsstörung, S. 91 – 110

Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen (Pazzini 2012)

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Silvia Henke, Nika Spalinger, Isabel Zürcher (Hg.):
Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen.
Ein kritischer Reader
Bielefeld: transcript, 2012
 
Bilden sich durch die sogenannte Wiederkehr des Religiösen in der bildenden Kunst heilige oder auch unheilige Allianzen? Dieses Buch thematisiert die Zusammenhänge von zeitgenössischer Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen, indem es das Feld zwischen privater Religiosität und kritischer Theologie auslotet. Die Beiträge zeigen auf, wie sich religiöse Fragen im säkularen Hochschulkontext als ästhetische Herausforderungen auch im konfessionellen Sinn bearbeiten lassen und welche Bedeutung künstlerischer Arbeit für die Vermittlung von Religion außerhalb von Kirche und Politik zukommt. Damit richtet sich das Buch nicht nur an Künstler/-innen, sondern auch an Kulturwissenschaft, Kunst- und Religionspädagogik, Theologie sowie Kuratorinnen und Kuratoren.
Darin Pazzini: Berühren, glauben, verinnerlichen: Notizen zu Psychoanalyse, Religion und Kunst, S. 43 – 60
 
Artikel der Herausgeberin Silvia Henke in der Neuen Zürcher Zeitung:
Als sei’s ein Wunder (erschienen am 29.03.2013)

Herr im eigenen Haus


Zwischen Architektur und Psychoanalyse.
Sexualität, Phantasmen, Körper
Herausgegeben von Insa Härtel, Olaf Knellessen, und Helge Mooshammer
Zürich: Park Books 2012
 
Architektur und Psychoanalyse – nur auf den ersten Blick haben diese zwei eminenten Bereiche wenig miteinander zu tun. Schon beim zweiten Nachdenken gewinnt man die Erkenntnis, dass es naheliegende Berührungspunkte zwischen ihnen gibt, geben muss – auch wenn in der deutschsprachigen Literatur auffallend wenig darüber zu finden ist. Seit Alexander Mitscherlichs vielzitiertem Buch Die Unwirtlichkeit unserer Städte(1965) wurden die Verbindungen von psychoanalytischer Seite nur vereinzelt weiterverfolgt, und auch seitens der Architektur(theorie) waren Brückenschläge eher selten.

 
Das vorliegende Buch will daher den Austausch zwischen den beiden Disziplinen ausbauen und vertiefen. Dabei wurden die Herausgeber durch ein Symposium, welches das Psychoanalytische Seminar Zürich zusammen mit der Zeitschrift Hochparterre unter dem Titel Transparenz und Intimitätveranstaltet hat, ermutigt, das Thema «Architektur und Psychoanalyse» in einem nun erweiterten Rahmen weiterzuverfolgen. So wurden auch Autorinnen und Autoren aus dem angelsächsischen Raum einbezogen, wo die Diskussion deutlich breiter geführt wird. Zwischen die Texte eingestreut sind künstlerische Inserts des Künstlerkollektivs BirdA, von Valie Export und von Marjetica Potrc.
Darin Pazzini: Herr im eigenen Haus. S. 84 – 97

Psychoanalysieren als Arbeitsstörung (Pazzini 2012)

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Arbeit in der Psychoanalyse

Klinische und kulturtheoretische Beiträge

,,Das Verhältnis von Arbeit und Psychoanalyse ist seit jeher problematisch. Einerseits hat die psychoanalytische Theorie eine explizite Beschäftigung auch mit ihrer eigenen Arbeit häufig ausgespart – andererseits haben Gesellschaftsanalysen der Psychoanalyse ihren vermeintlich fehlenden Arbeitsbegriff angelastet. Anschließende Vermittlungsversuche von Psychoanalyse und Sozialtheorien sind gescheitert.
Jenseits solch prekärer Vermittlungsfiguren vereint dieser Band klinische und kulturtheoretische Beiträge, die sich u.a. mit Arbeit in der Kur, mit Trauer- und Witzarbeit, mit der ökonomisch-politischen Auffassung von Arbeit sowie mit Kulturarbeit auseinandersetzen.“ (Buchbeschreibung online unter: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1577-7/arbeit-in-der-psychoanalyse)
Psychoanalysieren als Arbeitsstörung. In: Tuschling, Anna; Porath, Erik (Hg.): Arbeit in der Psychoanalyse. Klinische und kulturtheoretische Beiträge. Bielefeld: transcript (2012), 91 – 110.