Übertragung und die Grenzen des Individuums.

In: André Michels, Susanne Gottlob, Bernhard Schwaiger (Hg.): Norm, Normalität, Gesetz. Reihe: Klinik der Psychoanalyse. hg. von André Michels, Peter Müller, Claus-Dieter Rath. Wien, Berlin: Turia + Kant (2012), S. 111 – 127

Die Reihe »Klinik der Psychoanalyse« führt das frühere »Jahrbuch für klinische Psychoanalyse« in veränderter Form fort. Der erste Band widmet sich der Normativität:
Die Psychoanalyse begegnet einer Vielfalt an Normen und Gesetzen, die als klinische, wissenschaftliche, soziale Ansprüche an sie herangetragen werden. Wegweisend für Theorie und Praxis der Psychoanalyse ist dabei immer noch die von Freud vollzogene Überwindung der Grenze zwischen dem Normalen und Pathologischen.
Vor welche Herausforderungen, angesichts der Kräfte der Normalisierung, sieht sich die Psychoanalyse heute gestellt?
Mit Beiträgen von: C. Burckas, G. Canguilhem, S. Gottlob, A. Hamad, C. Kläui, L. Laufer, A. Michels, K.-J. Pazzini, C.-D. Rath, É. Roudinesco, B. Schwaiger, J.-R. Seba, Ch. Tholen, A. Tuschling, R. Warshawsky, P. Widmer.
Hier finden Sie Inhaltsverzeichnis und Vorwort zum Sammelband.

Neuerscheinung Kunst und Kulturwissenschaft

 

Doris Schuhmacher-Chilla, Nadia Ismail, Elke Kania (Hgg.)
Image und Imagination
Transformationen der Sichtbarkeit in der bildenden Kunst
(Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart, herausgegeben von Doris Schuhmacher-Chilla, Bd. 4)
1. Auflage 2011, 340 Seiten mit 30 farbigen und 85 schwarzweißen Abb.,
Broschur 14 x 21 cm, ISBN 978-3-89896-442-5, 27,50 Euro, 47,00 sFr
Bestellungen werden vom Verlag zur Auslieferung unmittelbar nach Erscheinen vorgemerkt
Image erfordert Imagination Erst durch Imagination entstehen Bilder. Weiterlesen

ÜberSetzungen (Pazzini 2011)

Heinze, Martin; Loch-Falge, Joachim, Offe, Sabine (Hg.): ÜberSetzungen. Verstehen und Missverstehen in Psychiatrie und Kulturtheorie. Berlin: Parados (2011)
Darin Pazzini, Karl-Josef: Übertragung bearbeiten ist übersetzen, S. 85 – 99.
Übersetzen ist immer ein Risiko. Wer über-setzt, von einem Ufer ans andere, von einer Sprache in die andere, von einer akademischen Disziplin in eine andere, läuft Gefahr, unterzugehen, sich nicht verständlich machen zu können, etwas misszuverstehen. In den Texten dieses Bandes geht es um dieses Risiko. Sie führen vor, wie in der Praxis und Theorie von Psychiatrie, Psychoanalyse, Philosophie und Kulturwissenschaft, wie zwischen Subjekten, Disziplinen und Kulturen im Übersetzen Sinn erzeugt, gedeutet, verändert und verfehlt wird. Nur solche Arbeit entlang der individuellen und gesellschaftlichen Grenzen von Verstehen und Missverstehen macht diese Grenzen erkennbar und verschiebt und erweitert sie – vielleicht – im Übersetzen.
Weitere Informationen zu diesem Band finden Sie auf der Seite von PARODOS.

Unmögliche Mission

Unmögliche Mission. Notizen zur Lehrbarkeit und zum Lehren in der Psychoanalyse. In: Jahrbuch für Klinische Psychoanalyse. Band 8: Wie ist Psychoanalyse lehrbar? Tübingen: Edition diskord, 2008. S. 212 – 235.

Lehren bildet?

 

Lehren bildet?

Lehren bildet?

Vom Rätsel unserer Lehranstalten

August 2010, 338 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1176-2
Reihe Theorie Bilden
Bildung, so wird behauptet, sei zu einer zentralen Ressource geworden, die besser gefördert werden müsse. Der tief greifende Umbau von Schule und Universität gehorcht diesem ökonomischen Imperativ und verkehrt die Bildungsinstitutionen in berufspragmatisch ausgerichtete Lernanstalten. Der Lehrer wird zum apparativ-instrumentellen Faktor – als »Coach«, »Moderator« oder »Lernarrangeur«.
Jedoch: Lehren und Lernen sind nicht auf den apparativ geregelten Austausch von Daten reduzierbar. Bildung ist auf Beziehungen zwischen Subjekten, auf Affekte, Wünsche und Erfahrungen angewiesen. »Lehren bildet?« nimmt dieses Geflecht in seiner Rätselhaftigkeit aus verschiedenen Perspektiven in den Blick, um der »Bildungsreform« kritisch und produktiv zu begegnen.