Autor: Nemitz2018
Neuerscheinung Theorie Bilden

Ingrid Lohmann, Sinah Mielich, Florian Muhl, Karl-Josef Pazzini, Laura Rieger, Eva Wilhelm (Hg.)
Schöne neue Bildung?
Zur Kritik der Universität der Gegenwart
Mai 2011, 242 S., kart., zahlr. Abb., 25,80 €
ISBN 978-3-8376-1751-1
Reihe Theorie Bilden
Der »Bologna-Prozess« hat zu einer umfassenden Strukturreform des Hochschulwesens geführt. Massive öffentliche Kritik entzündet sich insbesondere am Bachelor-/Master-System mit seiner starken Ausbildungsorientierung. Die Universität muss jedoch auch ganz andere gesellschaftliche Zwecke erfüllen. Wie kann sie – gegen den neoliberalen Zeitgeist – weiterhin ihrem Auftrag zur Mitgestaltung einer humanen, toleranten und friedlichen Welt gerecht werden?Der Band zeichnet aus historischer, philosophischer, pädagogischer sowie sozialpolitischer Perspektive ein kritisches Bild der Universität der Gegenwart.
Ornament als Verbrechen
Hierzu können Sie einen Aufruf des BDK auf
Muss Bildung sich bezahlt machen?
Zum Wert von Bildung und Wissen
Ganz ohne Zweifel hat Wissen einen Wert. Doch wodurch wird dieser Wert hauptsächlich bestimmt? Durch seine monetäre Einordnung? Ist nicht die Erfahrung etwas zu verstehen unbezahlbar?
Von Kirsten Meyer, Humboldt-Universität zu Berlin
Seit der Finanzkrise ruft man wieder verstärkt nach Bildungsinvestitionen. Der Grund liegt auf der Hand: Bildung zahlt sich aus. Doch vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geraten nichtmonetäre Interessen und Werte oft aus dem Blick. Wir sollten daher fragen: Muss Bildung sich finanziell auszahlen? Oder ist Wissen ein Wert an sich?Wenn wir unsere Kinder in Physik, Chemie und anderen Naturwissenschaften ausbilden, so ist dies eine frühe Investition in zukünftige technologische Fortschritte.
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Neuerscheinung Medienbildung und Gesellschaft

Hrsg.: Meyer, Torsten / Schwalbe, Christina / Tan, Wey-Han / Appelt, Ralf
Medien & Bildung
Institutionelle Kontexte und kultureller Wandel
Aus der Reihe: Medienbildung und Gesellschaft Bd. 20
2011. 452 S. Mit 118 Abb. u. 1 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-17708-3
Trauer um Helga Kämpf-Jansen
Mit Rücksicht auf die Darstellbarkeit
41-64.904
Oberseminar (Allg. Erziehungswissenschaft)
Veranstalter: Karl-Josef Pazzini, Klaus-Michael Wimmer
Zeit: Di 18.00 – 21.00, 14-täglich (1 SWS)
Beginn: 05.04.11
Raum: 407, VMP 8
In vielen Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Kunstpädagogik und der Erziehungswissenschaft wird die Darstellung und die Darstellbarkeit des Forschungsprozesses und seiner Ergebnisse selber zu einem Gegenstand. Wieweit wird die Darstellung selber vom Gegenstand affiziert? Wie kann man Medienwechsel in den jeweiligen Arbeiten thematisieren? Der Titel ist der Traumdeutung Freuds entnommen.
Arbeitsweisen: Vorstellung von Forschungsvorhaben, Auseinandersetzung mit Beispielen.
Voraussetzung: Anmeldung bei einem der Veranstalter mit einer Beschreibung des Forschungsvorhabens.
Für die Scheinvergabe ist die Vorbereitung einer Sitzung mit einem schriftlichen Beitrag und die Anfertigung eines Protokolls einer Sitzung Voraussetzung.
Hinweise zur Vorbereitung auf die Veranstaltung ergeben sich aus den Gesprächen mit den Veranstaltern.
Handwerk und Forschung
Einführung in die Fachdidaktik
Bildende Kunst
41-64.991
Vorlesung mit Tutorium
Veranstalter: Karl-Josef Pazzini
Zeit: Di 18.00 – 20.00 (2 SWS)
Beginn: 05.04.11
Raum: 404, VMP 8
Handwerk und Forschung sind zwei Begriffe, die selten im Zusammenhang auftreten, jedoch in der Geschichte der Kunstpädagogik und der Kunst immer wieder einander zugeordnet sind. Während Forschung als wiederholte Suche nach neuen Erkenntnissen und Erkenntniswegen im Kontext des Diskurses aufgefasst werden kann, dient das schulische, künstlerische und wissenschaftliche Handwerk oftmals einer medialen, materiellen und imaginativen Vergegenwärtigung und Repräsentation. Es gibt aber auch das Handwerk der Forschung und ein forschendes Handwerk. Von ferne erinnert die Gegenüberstellung auch an die von Kopf und Hand oder von Theorie und Praxis In verschiedenen Themenfeldern soll in dieser Vorlesung die wechselseitige Beeinflussung von Handwerk und Forschungsprozessen in der Geschichte der Kunstpädagogik und der Kunstgeschichte exemplarisch thematisiert werden.
Lernziel:
Handwerk als Forschung, Forschung als Handwerk begreifen
Überblick über Wichtige Themen der Kunstpädagogik
Vorgehen:
Vorlesung mit Gespräch
Literatur:
Wird in einem eigens eingerichteten Projektraum zur Verfügung gestellt werden.
Kunst als Forschung
Gerhard Richters „Betty“ als Forschung zu den Relationen Pubertät, Vater-Tochter, Kind-Erwachsener, Missbrauch …
41-61.041
Seminar (Allg. Erziehungswissenschaft)
Veranstalter: Karl-Josef Pazzini
Zeit: Di 16.00 – 18.00 (2 SWS)
Beginn: 05.04.11
Raum: 212, VMP 8
In der Kunst wird Forschungsarbeit zur Konstitution individueller Subjektivität und zur Sozialisation geleistet. Im Seminar wird es am Beispiel von Gerhard Richters Bild „Betty“ (1977) um eine Forschungsarbeit zur Pubertät als einer Relation gehen, um einen ungewöhnlichen Blick auf den Übergang zwischen Erwachsenem und Kind, Vater und Tochter, Mann und Frau, Maler und Kind, Fotograf und Maler, Übergriff, Anerkennung, Missbrauch. Studieren lässt sich das Verhältnis von Wissenschaft und Kunst. Es wird auch noch auf andere Künstler/innen Bezug genommen wie Herlinde Koelbl, Sally Mann u.a. Es geht um die Erschließung von Kunst als Forschung für die Erziehungswissenschaft. Es geht um Pubertät, den Wechsel vom Kind zum Erwachsenen. Thematisiert wird der erotische, sexuelle Aspekt mit den resultierenden Unsicherheiten. Hineinfärben wird auch die Missbrauchsdebatte. Neben der Kunst ist Psychoanalyse ein zweiter Referenzrahmen und Bezugnahme auf Sozialisationstheorien. Erwartet wird eine engagierte, forschende Zusammenarbeit.

