Sprachlos sprechend anregend

<http://www.bmbf.de/foerderungen/15772.php>.
Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur
Förderung von Forschungsvorhaben in Ankopplung an
Large-Scale-Assessments
1. Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage
1.1 Zuwendungszweck
Large-Scale-Assessments sind wesentliche Instrumente des Bildungsmonitorings. Ziel der Bekanntmachung ist es, sie weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass neben Fragestellungen zum educational measurement im engeren Sinn Testkonzeption und Methoden ständig verbessert und weitere Domänen, Kompetenzen und Bedienungsfelder in angemessener Weise moduliert werden. Um längerfristig Einfluss auf die internationalen Large-Scale-Assessments nehmen zu können, ist internationale Spitzenforschung auf diesen Feldern notwendig. Gefördert werden soll daher vorauslaufende, begleitende und nachlaufende Forschung in Verbindung mit internationalen und nationalen Large-Scale-Assessments im Schulbereich (z. B. PISA, TIMSS, IGLU, Untersuchungen zum Erreichen von Bildungsstandards).
1.2 Rechtsgrundlage
Vorhaben können nach Maßgabe dieser Richtlinien, der BMBF-Standardrichtlinien für Zuwendungen auf Ausgaben- bzw. Kostenbasis und der Verwaltungsvorschriften zu § 44 Bundeshaushaltsordnung (BHO) durch Zuwendungen gefördert werden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Der Zuwendungsgeber entscheidet auf Grund seines pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
usw.

Brief von Silvia Henke an Karl-Josef Pazzini

[…] In der Schweiz [jedoch] legt die Rechte weiter zu, sie wird immer lauter, immer frecher, übernimmt Mediengruppen und die Linke serbelt weg. Die nächsten Wahlen werden katastrophal: aus Angst vor dem Druck der EU wird die SVP mit ihren Lügen einer Schweiz von gestern nochmals zulegen. Wenn sie aber mit den anderen Rechten aus der Mitte auf über 50% kommt, dann haben wir bald eine Parteidiktatur. Das wird auch angestrebt. Sie würden so Institutionen wie unsere Kunsthochschule sofort schliessen. Mir ist dazu einfach auch noch in den Ohren, wie Sie in Romainmôtier einmal mit einer mahnenden Gelassenheit gesagt haben, dass es doch eigentlich gut gehe in unserer Gesellschaft, nur scheint ein Grossteil der Menschen das nicht zu merken. Woher kommt die Angst in einem Land wie der Schweiz, dem es soooo gut geht? Es ist beschämend, denn diese Angst kommt nicht aus Not. Sie entsteht vor unser aller Augen durch Propaganda.
Ich schreibe das als Einleitung, weil ich denke, man kann es nicht genug sagen: es wird ein scheusslicher Abstimmungskampf betrieben im Namen „kultureller Identität/nationaler Werte“ und man muss die Schweiz jetzt unter Beobachtung stellen bis zu den Wahlen im Herbst, weil sie noch immer so harmlos und fortschrittlich erscheint gegen aussen. Sie ist es nicht. Wenn Sie eine Plattform kennen, die eine Veranstaltung des 2010 gegründeten Forums „Kunst & Politik“ aufnehmen würde (in Hamburg), wäre das willkommen.
(www.kunst-und-politik.ch)
Es ginge weniger um die alte Frage, ob aus Kunst Widerstand kommen kann, sondern nur um die Frage: wie? […]

Prominent Chinese Artist’s Studio Torn Down

By Edward Wong
Published: January 12, 2011
BEIJING — The studio would have stood at the heart of an embryonic arts cluster on the outskirts of Shanghai, drawing luminaries from around the world.
Ai Weiwei standing in the rubble of his studio in Shanghai on tuesday.
It took two years to build, and one day to tear down.
The new Shanghai studio designed by Ai Weiwei, a protean artist who is one of the most outspoken critics of the Chinese Communist Party, was completely razed at the order of government officials on Tuesday, Mr. Ai said in a telephone interview from Shanghai on Wednesday. Mr. Ai said a neighboring studio he had designed for a friend had also been destroyed.

KUNSTPÄDAGOGIK VERDUNKELT ALLES


Die Verdunkelungssituation in allen Räumen des VMP 8 ist eine Katastrophe!
Dank beispielhafter Selbsthilfe in der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg ist wenigstens kurzfristig Besserung in Sicht. Wenden Sie sich an uns. Wir haben das entsprechende Expertenwissen, die Kompetenzen und kennen Ihre Standards.
verdunkelung.epb@uni-hamburg.de
Für mehr Information lesen Sie auch den folgenden Artikel:
Kunstpädagogik verdunkelt alles

Ende des Bachelors in der Lehrerausbildung

In Sachsen soll die Lehrerausbildung erneut reformiert werden. Statt den erst 2006 in der Lehramtsausbildung eingeführten Bachelor- und Masterabschlüssen soll vom Wintersemester 2011 an die in Grund- und Hauptstudium gegliederte Ausbildung wieder mit einem Staatsexamen enden. Nach Ansicht der sächsischen Landesregierung hat sich das bisherige Konzept für die Lehrerausbildung nicht bewährt. Die Zahl der Studenten für Grund- und Mittelschulen sei gesunken, die Zahl der Abbrecher dagegen gestiegen. Das habe eine Überprüfung ergeben. Laut einer gemeinsamen Kabinettsvorlage von Kultus- und Wissenschaftsministerium werden die Lehramtsstudiengänge künftig an die jeweilige Schulart angepasst. Die Regelstudienzeit für Grund- und Mittelschullehrer soll von zehn auf acht beziehungsweise neun Semester verkürzt werden. Zudem sollen die praktischen Anteile der Ausbildung erhöht werden.
Übernommen von DHV-Newsletter 10/2010
Kommentar: Das ist aber wohl gleichzeitig ein Schritt hin auf eine Berufsakademie, früher PH genannt.

Die Übertragung in Bildungssituationen



24-25 November 2010, 9:30 a.m, Campus Walferdange
Jean-Marie Weber, Prof. Karl-Josef Pazzini
Vortragende Teilnehmer : Prof. Pazzini Karl-Josef (Hamburg), Prof. Schuller Marianne (Hamburg), Prof. Dörr Margret (Würzburg), Prof. Matthey Marie-Paule  (Bern), Dozent Weber Jean-Marie (Luxemburg)
Beginn: 24.11.2010:  9:30, Abschluss: 25.11.2010: 15h30
Erziehung und Bildung geschehen an unseren Schulen, sozialen Einrichtungen und Universitäten trotz des vermehrten Gebrauches von „e-learning“ in zwischenmenschlichen Beziehungen. Lernende sind oft nur dann zugänglich für Lernstoffe und Argumente, wenn eine affektive Komponente von  Sympathie  oder Liebe mit im Spiel ist.
Dies nennen Freud und Lacan Übertragung. Beide reduzieren dieses Phänomen keineswegs auf die psychoanalytische Kur. Dem Lehrer, dem Sozialpädagogen und dem Coach wird, aufgrund der Subjektivität des Lernenden, Wissen zugeschrieben. So sagt Lacan: „Man liebt den, dem man Wissen unterstellt.“ Von daher versteht er auch die “wirkungsvolle Übertragung” als “ein Akt des Sprechens. Jedes Mal, wenn ein Mensch zu einem anderen in authentischer und voller Weise spricht, gibt es Übertragung im eigentlichen Sinn, symbolische Übertragung – es geschieht etwas, das die Natur der beiden anwesenden Menschen verändert.“ Auch  der Lehrer und der Ausbilder unterstellen den Zu-Erziehenden und Auszubildenden Wissen und Können, wobei man dann vom “pädagogischen Eros” spricht.
Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, wie Lehrer und Erzieher mit und an Übertragungen arbeiten können. Wie können sie diesbezüglich ausgebildet werden?
Einschreibung bei: jean-marie.weber@uni.lu

Universität weitertreiben. Thesen und Notizen

Buchtitel
Der Band versammelt Essays, Positionen und Untersuchungen aus zwei Jahrhunderten, die auf je eigene Weise einen Begriff von Universität zu denken versuchen: Material, aus dem es Standpunkte zu formen gilt, um Widerstand zu leisten gegen die bedrohliche Vereinnahmung der Universität im Kampf um ihre Bestimmung. Material, weder kanonisch noch einer historischen Ideengeschichte verpflichtet, und daher ohne Anspruch auf Vollständigkeit. In der Radikalität von Analyse, Kritik und eigener Neubestimmung bieten sich dem Leser heterogene Positionen und entscheidende Gedanken, die hilfreich sind, um für die heute dringend erforderliche Reaktion auf die Veränderung des Hochschulwesens bereit zu sein. Weiterlesen →

Wintersemester 2010/11

 

Dr. Karl-Josef Pazzini; Dr. Andrea Sabisch
Di, 19. Okt. 2010 [10:00] – Di, 1. Feb. 2011 [10:00]
Vorlesung
 

Dr. Karl-Josef Pazzini
Do, 28. Okt. 2010 [12:00] – Mo, 7. Feb. 2011 [09:00]
Seminar
Dr. Karl-Josef PazziniFr, 28. Okt. 2010 [12:00] – Mo, 7. Feb. 2011 [09:00] Seminar

Dr. Karl-Josef Pazzini
Di, 19. Okt. 2010 [16:00] – Di, 1. Feb. 2011 [16:00]
Seminar

Dr. Karl-Josef Pazzini
Di, 19. Okt. 2010 [16:00] – Di, 1. Feb. 2011 [16:00]
Seminar

Dr. Karl-Josef Pazzini
Mo, 25. Okt. 2010 [14:00] – Mo, 31. Jan. 2011 [14:00]
Praxisbezogene Einführung
Dr. Karl-Josef Pazzini 
Mo, 18. Okt. 2010 [10:00] – Mo, 31. Jan. 2011 [10:00]
Vorlesung

Dr. Karl-Josef Pazzini; Prof. Dr. Klaus-Michael Wimmer
Di, 26. Okt. 2010 [18:00] – Di, 1. Feb. 2011 [18:00]